Bereitet dir der Gedanke an die nächste Prüfung schon Kopfschmerzen? Weißt du nicht, wie du den gesamten Lernstoff in der verfügbaren Zeit unterbringen sollst? Oder merkst du erst kurz vor der Prüfung, dass wichtige Themen noch fehlen?
Ein Lernplan hilft dir, den Stoff in überschaubare Aufgaben aufzuteilen und realistisch auf deine verfügbare Zeit zu verteilen. Dabei geht es nicht darum, jede freie Minute zu verplanen. Ein guter Plan zeigt dir vielmehr, was du wann lernen solltest und wo du bewusst Zeit für Wiederholungen und mögliche Verzögerungen lässt.
In dieser Anleitung erstellst du Schritt für Schritt deinen eigenen Lernplan. Wenn du direkt loslegen möchtest, kannst du deinen Lernplan kostenlos online erstellen. Alternativ kannst du ihn selbst mit Excel oder Google Sheets aufbauen oder eine der kostenlosen Vorlagen aus diesem Artikel verwenden.
Schritt 1: Verschaffe dir einen Überblick
Beginne mit deinem Lernplan, sobald du ungefähr weißt, welcher Stoff für die Prüfung relevant ist. Je früher du dir einen Überblick verschaffst, desto leichter kannst du die anstehenden Themen auf deine verfügbare Zeit verteilen.
Auch wenn bis zur Prüfung nur noch wenig Zeit bleibt, lohnt sich dieser Schritt. Gerade dann solltest du zuerst herausfinden, welche Inhalte wirklich wichtig sind. So vermeidest du, viel Zeit in einzelne Themen zu investieren und andere Bereiche erst kurz vor der Prüfung zu entdecken.
Sammle dafür zunächst alle wichtigen Informationen zu deinen Prüfungen und Lerninhalten. Vorlesungsunterlagen, Skripte, Lernzielkataloge oder Hinweise deiner Lehrperson können dir dabei helfen. Kläre anschließend folgende Fragen:
- Welche Prüfungen, Fächer oder Seminare stehen an?
- Wann finden die einzelnen Prüfungen statt?
- Welche Themengebiete werden geprüft?
- Welche Inhalte musst du genau beherrschen und welche nur grob kennen?
- Welche Themen kannst du bereits gut und wo hast du noch Schwierigkeiten?
Am Ende dieses Schrittes solltest du eine möglichst vollständige Übersicht deiner Prüfungen und Themen besitzen. Noch musst du nicht festlegen, wann du was lernst. Im nächsten Schritt zerlegst du die gesammelten Inhalte zunächst in konkrete Arbeitspakete.
Schritt 2: Zerlege den Lernstoff in konkrete Arbeitspakete
Nachdem du weißt, welche Themen du lernen musst, zerlegst du sie in konkrete Aufgaben. Ein Eintrag wie „Statistik lernen“ ist dafür noch zu ungenau. Du weißt weder, was genau zu tun ist, noch wann die Aufgabe tatsächlich erledigt ist.
Formuliere deine Arbeitspakete deshalb möglichst konkret. Aus „Statistik lernen“ könnten zum Beispiel mehrere kleinere Aufgaben werden:
- Kapitel zu Hypothesentests lesen
- wichtige Begriffe in eigenen Worten zusammenfassen
- Karteikarten zu Definitionen und Formeln erstellen
- fünf Übungsaufgaben ohne Lösungshilfe bearbeiten
- eine Mindmap zu den wichtigsten Zusammenhängen erstellen
- eine Probeprüfung unter realistischen Bedingungen durchführen
Welche Arbeitspakete sinnvoll sind, hängt vom Lernstoff ab. Für Fakten und Begriffe können beispielsweise Karteikarten hilfreich sein. Wenn du digital arbeiten möchtest, kannst du deine Karteikarten mit Anki erstellen und organisieren. Bei umfangreichen Themen kann dir dagegen eine Mindmap helfen, Zusammenhänge und Unterthemen übersichtlich darzustellen.
Versuche außerdem, jedem Arbeitspaket ein konkretes Ergebnis zu geben. Statt nur „Kapitel 4 lesen“ könntest du beispielsweise einplanen: „Kapitel 4 lesen und anschließend fünf Kontrollfragen ohne Unterlagen beantworten“. Dadurch kannst du später leichter feststellen, ob du die Aufgabe wirklich abgeschlossen hast.
Schätze anschließend, wie viel Zeit du für jedes Arbeitspaket benötigst. Plane dabei lieber etwas großzügiger. Manche Inhalte sind schwieriger als erwartet, Aufgaben dauern länger oder ein anderer Termin kommt dazwischen. Ein Zeitpuffer verhindert, dass bereits eine kleine Verzögerung deinen gesamten Lernplan durcheinanderbringt.
Am Ende dieses Schrittes solltest du eine Liste mit überschaubaren Aufgaben und einer groben Zeitschätzung besitzen. Im nächsten Schritt verteilst du diese Arbeitspakete auf deine tatsächlich verfügbare Lernzeit.zwischen und ein Zeitpuffer wird dir helfen eine Unterbrechung/Verzögerung auszugleichen.
Schritt 3: Erstelle deinen Lernplan
Jetzt bringst du deine Arbeitspakete und deine verfügbare Zeit zusammen. Dafür musst du zuerst wissen, wie viel Zeit du tatsächlich zum Lernen hast. Entscheidend ist nicht jede freie Stunde im Kalender, sondern die Zeit, in der du dich konzentriert mit deinen Aufgaben beschäftigen kannst.
Berücksichtige deshalb auch Arbeit, Lehrveranstaltungen, Fahrzeiten, Mahlzeiten und andere feste Termine. Plane außerdem ausreichend Schlaf, Erholung und Freizeit ein. Ein Lernplan, der nur unter idealen Bedingungen funktioniert, wird im Alltag schnell unrealistisch.
Überlege anschließend, wie detailliert du planen möchtest. Für eine bevorstehende Prüfung kann eine Planung nach einzelnen Tagen sinnvoll sein. Bei einer längeren Lernphase reicht es oft, zunächst ganze Wochen zu planen und die konkreten Aufgaben später auf einzelne Tage zu verteilen.
Nun verteilst du die Arbeitspakete aus Schritt 2 auf deine verfügbaren Lernzeiten. Beginne dabei mit wichtigen oder besonders schwierigen Themen und lasse bewusst freie Zeit als Puffer. Wenn eine Aufgabe länger dauert als geplant, musst du dadurch nicht sofort deinen gesamten Lernplan verschieben.
Du kannst deinen Lernplan direkt online erstellen oder ihn selbst mit Excel beziehungsweise Google Sheets aufbauen. Weiter unten findest du außerdem verschiedene Lernplan-Vorlagen, die du als Ausgangspunkt verwenden kannst.
Beispiel für einen einfachen Lernplan
Angenommen, du hast für ein Thema vier Arbeitspakete eingeplant:
| Tag | Arbeitspaket | Geplante Zeit |
|---|---|---|
| Montag | Kapitel lesen und Kontrollfragen beantworten | 60 Minuten |
| Dienstag | Karteikarten erstellen | 45 Minuten |
| Donnerstag | Übungsaufgaben bearbeiten | 90 Minuten |
| Samstag | Wiederholen und Selbsttest durchführen | 60 Minuten |
Du musst dabei nicht jede Minute genau festlegen. Bei einem vollen Alltag kann es praktischer sein, nur die Dauer einer Aufgabe einzuplanen. Statt „Dienstag von 18:00 bis 19:00 Uhr“ steht dann beispielsweise einfach „Dienstag: 60 Minuten Statistik“.
Arbeitest du gerne mit festen Lernintervallen, kannst du deine Aufgaben auch in Blöcke aufteilen. Die Pomodoro-Technik ist dafür eine mögliche Methode. Die klassischen Zeitintervalle sind jedoch keine feste Vorgabe. Wähle die Länge deiner Lernblöcke so, dass sie zu Aufgabe und Konzentration passt.
Am Ende dieses Schrittes sollte jedes wichtige Arbeitspaket einen Platz in deinem Lernplan haben. Gleichzeitig sollte noch genügend Spielraum vorhanden sein, um auf Verzögerungen oder schwierigere Themen reagieren zu können.
Schritt 4: Übertrage wichtige Lernzeiten in deinen Terminkalender
Dein Lernplan zeigt dir, welche Aufgaben in den nächsten Tagen und Wochen anstehen. Damit diese im Alltag nicht untergehen, kannst du feste Lernzeiten zusätzlich in deinen Terminkalender übernehmen. So behandelst du sie ähnlich wie andere Termine und musst nicht jeden Tag den gesamten Lernplan kontrollieren.
Du musst dabei nicht jedes einzelne Arbeitspaket doppelt eintragen. Übertrage vor allem feste Lernblöcke, wichtige Wiederholungen und Termine, die du keinesfalls vergessen möchtest. Die genaue Aufgabe kann weiterhin in deinem Lernplan stehen.
Ein Kalendereintrag könnte zum Beispiel „18:00–19:00 Uhr: Statistik lernen“ lauten. Im Lernplan siehst du dann, welche konkreten Arbeitspakete für diesen Lernblock vorgesehen sind. Bei besonders wichtigen Einheiten kannst du zusätzlich eine Erinnerung einstellen.
Achte aber darauf, deinen Kalender nicht vollständig mit Lernterminen zu füllen. Freie Zeit und Puffer bleiben wichtig, falls ein Arbeitspaket länger dauert oder kurzfristig etwas dazwischenkommt.

Schritt 5: Optimiere deine Planung
Ein Lernplan ist keine feste Vorgabe, die du um jeden Preis einhalten musst. Betrachte ihn eher als Orientierung für deine Lernphase. Aufgaben können länger dauern als erwartet, Termine können sich verschieben und manche Themen erweisen sich erst beim Lernen als schwieriger.
Optimiere deinen Lernplan während der Lernphase
Überprüfe deinen Plan deshalb regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche. Schau dir dabei nicht nur an, welche Aufgaben noch offen sind. Vergleiche auch deine ursprüngliche Planung mit deinem tatsächlichen Fortschritt.
Frage dich dabei:
- Welche Arbeitspakete habe ich abgeschlossen?
- Wo habe ich mehr oder weniger Zeit benötigt?
- Welche Themen bereiten mir noch Schwierigkeiten?
- Muss ich zusätzliche Wiederholungen einplanen?
- Welche weniger wichtigen Aufgaben kann ich notfalls verschieben?
- Reicht meine verbleibende Zeit bis zur Prüfung?
Wenn du deinen Lernplan online erstellst, kannst du erledigte Themen direkt abhaken und deinen aktuellen Fortschritt verfolgen. Bei einer Tabelle oder einem ausgedruckten Lernplan kannst du dafür beispielsweise eine zusätzliche Spalte oder Markierungen verwenden.
Passe anschließend nur die nächsten Tage oder Wochen an. Du musst nicht bei jeder Verzögerung den gesamten Lernplan neu erstellen. Oft reicht es, einzelne Aufgaben zu verschieben, Arbeitspakete kleiner zu machen oder deinen Zeitpuffer zu nutzen.
Werte deinen Lernplan nach der Prüfung aus
Auch nach der Prüfung kann dir dein Lernplan noch helfen. Bewahre ihn zunächst auf und nimm dir kurz Zeit, deine Planung rückblickend zu beurteilen. Dadurch kannst du bei der nächsten Prüfung realistischer einschätzen, wie viel Zeit bestimmte Aufgaben tatsächlich benötigen.
Überlege dir zum Beispiel, welche Arbeitspakete gut funktioniert haben, wo du deinen Aufwand unterschätzt hast und welche Lernmethoden dir besonders geholfen haben. Prüfe auch, ob du ausreichend Zeit für Wiederholungen eingeplant hattest oder am Ende doch mehrere Aufgaben nachholen musstest.
Notiere dir anschließend zwei oder drei konkrete Verbesserungen für deinen nächsten Lernplan. Das könnte beispielsweise bedeuten, früher mit Wiederholungen zu beginnen, größere Arbeitspakete stärker aufzuteilen oder mehr freie Pufferzeiten einzuplanen.
Mit jeder Lernphase sammelst du dadurch bessere Erfahrungswerte. Dein nächster Lernplan muss deshalb nicht komplett anders aussehen – er sollte nur etwas realistischer zu deinem tatsächlichen Lernverhalten passen.
Schritt 5: Optimiere deine Planung
Optimierung während der Lernphase
Dein Lernplan ist nicht in Stein gemeißelt – betrachte ihn mehr als einen roten Faden, der dir hilft effizient zu bleiben und die Übersicht zu behalten.
Man kann unmöglich alle Ereignisse voraussehen und selten kommen die Dinge so, wie man sie plant. Rechne damit, dass du deinen Lernplan im Laufe der Zeit anpassen musst. Überprüfe deinen Plan in regelmäßigen Abständen und stelle fest, ob du irgendwo schneller/langsamer vorankommst als gedacht oder ob du vielleicht weitere Themen einplanen musst.
Optimierung nach der Prüfung
Behalte deinen Lernplan nachdem deine Prüfung abgeschlossen ist. Die Zeit nach der Prüfung ist eine optimale Gelegenheit deine Planung zu reflektieren. Überlege dir was gut geklappt hat, was weniger gut geklappt hat und wie du deinen nächsten Lernplan besser gestalten könntest.
Das mag im ersten Moment nach Zusatzaufwand aussehen, aber es ermöglicht dir deinen Lernplan immer besser zu gestalten und zu verbessern. Und mit einer optimierten Planung verbessern sich auch dein Lernerlebnis und dein Lernerfolg. Außerdem erfährst du dabei auch ein paar Dinge über dich, dein Lernverhalten und deine Lernmöglichkeiten und kannst dich persönlich weiterentwickeln.
Vorlagen, Downloads & Tools
Du musst deinen Lernplan nicht komplett selbst aufbauen. Je nachdem, wie du am liebsten arbeitest, kannst du einen Online-Lernplaner, eine bearbeitbare Tabelle oder eine Vorlage zum Ausdrucken verwenden.
Wenn du möglichst schnell beginnen möchtest, kannst du deinen Lernplan kostenlos online erstellen. Dafür ist keine Registrierung notwendig. Du trägst deine Themen und den Zeitraum ein, kannst erledigte Inhalte abhaken und deinen fertigen Lernplan bei Bedarf als PDF exportieren.
Kostenlose Lernplan-Vorlagen
Möchtest du deinen Plan lieber selbst gestalten, kannst du eine der folgenden Vorlagen als Ausgangspunkt verwenden. Die PDF-Versionen eignen sich zum Ausdrucken. Die Google-Sheets-Versionen kannst du kopieren und anschließend an deine eigenen Fächer, Arbeitspakete und Lernzeiten anpassen.
- Lernplan nach Wochentagen als PDF
- Lernplan nach Wochentagen für Google Sheets
- Lernplan nach Wochen als PDF
- Lernplan nach Wochen für Google Sheets
- Lernplan nach Stunden für Google Sheets
Welche Vorlage besser passt, hängt davon ab, wie genau du planen möchtest. Für eine einzelne Woche ist die Vorlage nach Wochentagen besonders übersichtlich. Bei einer längeren Prüfungsvorbereitung kannst du mit der Wochenvorlage zunächst gröber planen. Die Stunden-Vorlage eignet sich dagegen für einen detaillierteren Plan mit konkretem Zeitbudget.
So bearbeitest du die Google-Sheets-Vorlagen
Die Google-Sheets-Vorlagen sind absichtlich nur zur Ansicht freigegeben. Dadurch bleibt die ursprüngliche Vorlage unverändert. Um deinen eigenen Lernplan einzutragen, musst du zunächst eine persönliche Kopie erstellen.
Öffne dafür die gewünschte Vorlage und wähle Datei → Kopie erstellen. Die Kopie wird in deinem Google Drive gespeichert und kann anschließend vollständig bearbeitet werden.

Möchtest du lieber mit Excel arbeiten, kannst du dieselbe Vorlage herunterladen. Wähle in Google Sheets Datei → Herunterladen → Microsoft Excel (.xlsx). Weitere Informationen zu den verschiedenen Anwendungen findest du in unserem Überblick über die kostenlosen Office-Programme von Google.

Welche Lösung eignet sich für dich?
Der Online-Lernplaner ist die einfachste Möglichkeit, wenn du ohne eigene Tabelle direkt loslegen möchtest. Er speichert deinen Fortschritt, funktioniert auf Smartphone und Tablet und bietet zusätzlich einen PDF-Export.
Google Sheets oder Excel sind sinnvoll, wenn du Aufbau und Darstellung vollständig selbst bestimmen möchtest. Gerade bei mehreren Prüfungen oder zusätzlichen Angaben kannst du eine Tabelle beliebig erweitern.
Auch Aufgabenprogramme wie Trello lassen sich grundsätzlich für einen Lernplan verwenden. Das kann praktisch sein, wenn du deine Arbeitspakete lieber als Karten organisierst und zwischen verschiedenen Bearbeitungsständen verschiebst. Für einen klassischen Lernplan ist eine solche Projektmanagement-Lösung jedoch meist aufwendiger als ein Lernplaner oder eine einfache Tabelle.

Nobody’s perfect
Auch der beste Lernplan wird selten genauso funktionieren, wie du ihn ursprünglich geplant hast. Vielleicht dauert ein Thema länger als erwartet, ein Termin kommt dazwischen oder du brauchst einfach einen freien Abend.
Das ist kein Grund, den gesamten Plan aufzugeben. Nutze deinen Lernplan als Orientierung und passe ihn an, wenn sich deine Situation verändert. Verschiebe einzelne Arbeitspakete, nutze deine eingeplanten Puffer und konzentriere dich anschließend wieder auf den nächsten machbaren Schritt.
Perfect is the enemy of done. Ein realistischer Lernplan, den du tatsächlich nutzt, ist hilfreicher als ein perfekter Plan, den du nicht einhalten kannst.
Wie planst du deine Lernphasen? Hast du eine Methode oder einen Tipp, der dir besonders hilft? Schreib deine Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Häufig gestellte Fragen
Wie früh sollte ich einen Lernplan erstellen?
Am besten beginnst du, sobald Prüfungstermin und Lernstoff ungefähr feststehen. Je mehr Zeit du hast, desto leichter kannst du größere Themen verteilen und Wiederholungen einplanen.
Auch wenige Tage oder Wochen vor einer Prüfung lohnt sich ein Lernplan noch. Dann solltest du besonders streng priorisieren und zuerst wichtige Themen bearbeiten, bei denen du noch Schwierigkeiten hast.
Wie viele Stunden sollte ich pro Tag einplanen?
Eine allgemeingültige Anzahl an Lernstunden gibt es nicht. Entscheidend sind dein verfügbarer Zeitraum, der Umfang des Lernstoffs und dein persönlicher Alltag.
Plane deshalb nicht von einer gewünschten Stundenzahl aus. Ermittle zuerst, welche Zeit dir neben Arbeit, Studium, Familie und Erholung tatsächlich zur Verfügung steht. Ein realistischer Plan mit weniger Lernzeit ist hilfreicher als ein überfüllter Plan, den du nach wenigen Tagen nicht mehr einhalten kannst.
Was kann ich tun, wenn ich meinem Lernplan hinterherhinke?
Prüfe zuerst, warum der Rückstand entstanden ist. Vielleicht waren einzelne Arbeitspakete zu groß, deine Zeitschätzung zu knapp oder es kam ein unerwarteter Termin dazwischen.
Nutze anschließend deine eingeplanten Puffer und priorisiere die noch offenen Aufgaben neu. Weniger wichtige Inhalte kannst du verschieben oder kürzen. Du musst deshalb nicht den gesamten Lernplan neu erstellen – häufig reicht es, die nächsten Tage anzupassen.


Die Google sheets Vorlagen sind schreibgeschützt und daher nicht zu bearbeiten. Wie löse ich dieses Problem ? VG Simon
Das stimmt. Du musst das Google Sheet vorher auf deinen persönlichen Google Drive kopieren. Hier die Erklärung wie das funktioniert: https://besser-lernen.blog/allgemein/lernplan-erstellen/#wie-kann-ich-google-sheets-auf-meinen-eigenen-google-drive-kopieren